Montageanleitung Fahrradlift

Montage der Bicyclejacks an einer Wand (Austausch des Gasdruckzylinders siehe unten)

Der Transport-Kantenschutz an der unteren Radmulde kann entfernt werden. Es braucht keinerlei Zusammenbau am Bicyclejack vorgenommen werden, dieser ist in der gewünschten Ausführung komplett montiert.

Tipp: Ein Bicyclejack lässt sich ohne Probleme in einer höheren Position (eine höhere Montage begünstigt den Kraft/Hebelweg, das Fahrrad kann somit noch einfacher heruntergelassen werden), mehrerer Bicyclejacks auch enger oder weiter voneinander montieren. Die folgende Montageanleitung spiegelt empfohlene Maße wieder, Basis hierfür sind Standard-Fahrräder mit einer Lenkerbreite von 65 cm und einer Gesamtlänge von 180 cm.

Schritt 1:

Vom Boden gemessen, wird bei mindestens 130 cm (vorzugsweise bei 150cm) der erste Befestigungspunkt für das oberste Schraubenloch des Bicyclejack-Wandabstandhalters angezeichnet (eine höhere Montage erleichtert das Ausparken). Abstand oberstes Schraubenloch bis Decke ≥ 60 cm / Bicyclejack-Varianten für Breitreifen: ≥ 63 cm.
Die Bicyclejacks sollten mit einem empfohlenen Mindestabstand von 70 cm auf identischer Höhe montiert werden.

Achtung: sollen mehrere Bicyclejacks auf engstem Raum Platz finden, sollte der Bicyclejack im Wechsel um 20 cm höhenversetzt montiert werden, wobei die Mindestmaße vom Boden zum obersten Schraubenloch 130 cm / 150 cm betragen (Abstand oberstes Schraubenloch bis Decke ≥ 60 cm / Bicyclejack-Varianten für Breitreifen: ≥ 63 cm). Ein Seitenabstand von Bicyclejack zu Bicyclejack sollte hier 35 cm nicht unterschreiten.
Schritt 1

Schritt 2:

Je nach Untergrund und Schraubenwahl Bohrung vornehmen. Ein Bicyclejack wird mit gesamt 6 Schrauben Ø 8 mm befestigt.
Haben Sie sich für einen Befestigungssatz von Bicyclejack entschieden, benötigen Sie für das Setzen der Dübel einen 10mm Steinbohrer (Vorgabe des Herstellers bei den Messingdübeln aus dem Spezialbefestigungssatz ist ein 11mm Steinbohrer – diese Größe ist aber nicht gängig, daher raten wir auch hier zu einem 10mm Steinbohrer).

Schritt 2

Schritt 3:

Ausrichtung des Bicyclejack-Gestells: der Schriftzug befindet sich links.
Mit einer Schraube im obersten Befestigungsloch wird nun der Bicyclejack an der entsprechenden Wand fixiert (noch nicht fest anziehen).

Schritt 3

Schritt 4:

Nachdem der Bicyclejack in Waage ausgerichtet wurde, werden die Positionen für die weiteren 5 Befestigungspunkte markiert.

Schritt 4

Schritt 5:

Je nach Untergrund und Schraubenwahl jetzt die restlichen Bohrung vornehmen.

Schritt 5

Schritt 6:

Der Bicyclejack wird nun mit weiteren 5 Schrauben Ø 8 mm befestigt. Im Anschluss alle 6 Schrauben fest anziehen. Abschließend wird der Hebelarm von Hand nach unten geschwenkt, bis dieser in der Nut des Seitenbleches einrastet (Variante „Bicyclejack Basic“: manuell durch Verdrehen des Rastknopfs im Hebelarm einrasten lassen!). Je nach gewählter Kraftstufe muss hier eine mehr- oder minderhohe Kraft der Gasdruckfeder überwunden werden. Dies übernimmt nun für die Zukunft größtenteils das Eigengewicht Ihres Fahrrades.
Der Transport-Kantenschutz an der unteren Radmulde (nicht Variante „Bicyclejack Basic“) kann entfernt werden.

Schritt 6

Fertig - der Bicyclejack ist ab sofort voll einsatzbereit:

Bicyclejack fertig montiert mit Fahrrad
(Bilder dienen der Veranschaulichung - die von Ihnen gewählten Bicyclejack-Varianten können in Ihrer Bauart abweichen)

Austausch des Gasdruckzylinders:

Grundsätzlich: Ein notwendiger Austausch des Gasdruckzylinders aufgrund eines Fahrradwechsels (Fahrrad ist also schwerer oder leichter, als die Gewichtsvorgabe des bereits montierten Bicyclejacks) ist ohne großen Aufwand möglich. Es spielt dabei keine Rolle welcher Gasdruckzylinder eingesetzt werden soll, alle von uns angebotenen sind mit allen Bicyclejacks kompatibel.

Der Hebelarm sollte sich dafür in der oberen Position befinden. Dieser wird zunächst gegen Herunterfallen gesichert. Im Anschluss den Sicherungsring am Bolzen der Befestigung "Hebelarm" / Gasdruckzylinder lösen. Der Gasdruckzylinder wird gestützt und der Bolzen kann entfernt werden. Jetzt den Hebelarm ein wenig nach oben heben, das Auge des Gasdruckdämpfers rutscht aus der Halterung. Der Gasdruckdämpfer liegt nun einseitig frei. Die Mutter für die Befestigung Gasdruckdämpfer / "Zentralgestell Bicyclejack" lösen und im Anschluss die Schraube entfernen, der alte Zylinder ist jetzt frei und der neue Zylinder kann eingesetzt werden - die Montage läuft dabei entgegengesetzt der vorherigen Beschreibung ab.

Weitere Details und Entsorgungshinweise Thema Gasdruckzylinder (Angaben des Herstellers):

EINSATZBEDINGUNGEN

Arbeitstemperaturbereich von -30 bis +80 °C.

Zulässige Anzahl der Hübe (Vollhübe) 6 pro Minute.

Dauerlaufverhalten nach 30 000 Hüben: Druckverlust maximal 15%. Das Dauerlaufverhalten variiert je nach Hublänge und Ausschubkraft.

Nominaltemperatur: 20 °C.

Beispiel für Kraft F1 = 500 N bei 20 °C:

+ 35 °C + 5 % = 525 N

- 16 °C – 12% = 440 N

ENTSORGUNGSHINWEISE

Gasfedern sind mit einem Druck zwischen 20 und 250 bar gefüllt und müssen also vor der Verschrottung drucklos gemacht werden.

Aus Sicherheitsgründen muss wie folgt vorgegangen werden:
- Das Druckrohr leicht in einen Schraubstock klemmen.
- Das Druckrohr senkrecht zur Achse in einem Bereich zwischen 30 und 35 mm vom Druckrohrboden aufsägen.

EINZELSCHRITTE

1- TRAGE EINE SCHUTZBRILLE.
2- Benutze eine für Metall geeignete Handsäge.
3- Lege einen Schutzlappen über das Sägeblatt.

Beende das Aufsägen, sobald Zischgeräusche vernommen werden.

Die Entgasung ist abgeschlossen, wenn die Kolbenstange von Hand frei verschoben werden kann.

UMWELTSCHUTZ

Das verwendete Füllmedium (Stickstoff) ist neutral und Bestandteil der Erdatmosphäre. Seine Freisetzung stellt daher keine chemische Gefahr dar.

Die anderen Bestandteile (bis auf das Öl) sind überwiegend aus Stahl. Die Beseitigung dieser Bestandteile ist dem Recyceln von Stahl gleichzusetzen.

Das in dem Gerät enthaltene Öl darf in keinem Fall in der Umwelt verbreitet (Gefahr der Verschmutzung des Grundwassers) oder vom Benutzer verbrannt werden, sondern muss im Rahmen der jeweiligen Landesvorschriften entsorgt werden.